Den Sternenhimmel \u00fcber Angkor fotografieren. Plus Milchstra\u00dfe. Den Berechnungen nach m\u00fcsste sie sich gegen 3 Uhr am Morgen am \u00f6stlichen Firmament befinden. Wenn wir uns also westlich von einem Angkor Tempel platzieren …<\/p>\n\n\n\n
Ankor Wat<\/a> scheidet von Anfang an aus. Denn die Wachen gew\u00e4hren erst um 5 Uhr Einlass. Aber der Bayon<\/a> …, bei diesem Angkor Tempel<\/a> k\u00f6nnte unser Projekt „Milchstra\u00dfe mit Angkor Tempel“ durchaus klappen. So fahren wir los ins n\u00e4chtliche Abenteuer. Am South Gate Angkor Thom hei\u00dft es erst einmal anhalten. Aus dem Dunkel vernehmen wir eine Stimme. Sie geh\u00f6rt dem Nachtw\u00e4chter an diesem Ort und teilt uns mit, dass unser Minivan um diese Uhrzeit nicht durchs Tor darf. Hm … Ob wir denn zum Bayon laufen d\u00fcrfen? „Bat“ – das m\u00e4nnliche „ja“ auf Khmer – ert\u00f6nt es von der unsichtbaren Stimme. <\/p>\n\n\n\n
Also nehmen wir – Andrea unsere Fototour-Chefin<\/a>, meine Fototour-Mitstreiterin und ich – flugs die Beine in die Hand und laufen die schnurgerade Strecke bis zum Bayon. Es ist duster, komplett duster. Also so richtig dusteres Duster. Und das gute 1,5 km lang. Bis auf das Licht unserer Stirnlampen ist nichts, aber auch rein gar nichts zu sehen. Die wildesten Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Aber egal, „mutig“ stapfe ich weiter. Besser zu dritt, als allein in der Dunkelheit.<\/p>\n\n\n\n
Nach 20 Minuten, einer gef\u00fchlten Ewigkeit, kommen wir M\u00e4dels komplett heile am Bayon Tempel an. Schnell noch links rum auf die westliche Seite. Dann hei\u00dft es Stative aufstellen, Kamera ausrichten, Blende auf etwas weniger als die Unendlichkeit stellen, ISO und Belichtungsdauer checken (hatten wir bereits am Vorabend eingestellt) und das Projekt Milchstra\u00dfe mit Angkor Tempel kann beginnen. Klick … 20 Sekunden und einen weiteren Klick sp\u00e4ter ist das erste Foto im digitalen Kasten. Wir gucken aufs Display – wohooow, unsere Augen leuchten vor Freude. <\/p>\n\n\n\n
Tipp Kamera-Einstellungen:<\/strong> ISO:<\/strong> 1600, Belichtungsdauer:<\/strong> 10-30 Sekunden (nicht l\u00e4nger, da die Sterne sonst verschwimmen), Blende:<\/strong> Kurz hinter unendlich – wenigstens solange, bis sich der Bayon vom Himmel abzeichnet (ich hab Blende 4), Brennweite:<\/strong> So kurz wie m\u00f6glich. Meine Fotos sind alle mit dem Nikkor 10-24 Objektiv*<\/a> entstanden, wobei ich die kleinste Brennweite verwendet habe. <\/p>\n\n\n\n
Spannend, wie meine kleine Nikon D3200*<\/a> jedes noch so l\u00fctte Minilicht gierig aufsaugt. Wie auf diesem Foto, wo meine „Mitstreiterin“ mit ihrer roten Nachtsichtlampe an ihren Kameraeinstellungen werkelt, w\u00e4hrend ich gleichzeitig auf den Ausl\u00f6ser klicke. <\/p>\n\n\n\n
Bildbearbeitung mit Lightroom:<\/strong> Bei Philipp von sternenhimmel-fotografieren.de<\/a> habe ich eine tolle Anleitung f\u00fcr Adobe Lightroom gefunden. \u00dcberhaupt gibt es dort viele Tipps speziell zum Thema Milchstra\u00dfenfotografie.
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